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Die Evokation (Anrufung)

Evokation heißt, eine bestimmte Kraft in den Kreis zu rufen. Diese Kraft kann ein Geist, ein Elementarwesen, ein Wächter oder eine Gottheit sein.

Während wir die dazugehörigen Worte sprechen, visualisieren wir, wie die Wesenheit immer deutlicher vor uns steht, bis wir das Gefühl haben, daß sie wirklich da ist und wir sie berühren könnten. Das braucht Übung, aber mit der Zeit wird die Visualisierung immer einfacher.
Wenn wir eine Gottheit rufen, haben wir bestimmte Vorstellungen, Bilder oder auch Gefühle für die Gottheit. Während das Pentagramm gezogen wird und die Anrufung gesprochen wird, visualisieren wir ein Bild der entsprechenden Gottheit.

Beim Üben kann es helfen, zuerst den Text zu sprechen und das Pentagramm zu ziehen und dann mit der Visualisierung zu beginnen oder umgekehrt, damit man sich vollkommen auf die Handlung konzentrieren kann.

 

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Invokation

Um mit den Kräften der Götter in uns und um uns in Kontakt zu treten, beschwören wir in den meisten Ritualen die Göttin und den Gott. Im Gegensatz zur Evokation wird die Kraft der Gottheit nicht nur in den Kreis gerufen, sondern in eine Priesterin oder einen Priester die/der die Gottheit personifiziert. Göttin und Gott werden in gleichgeschlechtliche Personen invoziert. Dabei wird von allen das Bild der Göttin oder des Gottes auf diese Person projiziert.

Einer im Kreis ist der Fokus der Kräfte und während er/sie die Invokation spricht, sammelt er/sie die Kräfte und richtet sie auf die Priesterin (Priester) in die/den invoziert wird.

Die Priesterin (der Priester) in die/den invoziert wird, steht mit Symbolen, die die Gottheit repräsentieren vor dem Altar und der/die Invozierende kniet vor ihr (ihm). Alle anderen knien ebenfalls nieder. Dieses Niederknien ist eine Geste des Respekts vor der Kraft der Gottheit, die invoziert wird.

Während der Invokation sollte (in der Regel unbewußt) folgender Energiefluß in Kraft treten:

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