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Der Invozierende zieht Energie aus der Erde durch seine Chakren und läßt sie durch sein Kronenchakra austreten. Diese Energie verbindet sich mit dem Kronenchakra der Invozierten, die wiederum ihre Energie von oben aus dem Himmel durch ihre Chakren nach unten zieht. Die Energie tritt von unten aus ihrem Basischakra wieder aus und verbindet sich mit dem Basischakra des Invozierenden. Dies etabliert den Fluß der himmlischen Komponente der Göttlichen Kraft.

Jetzt stellen wir einen Zweiten Kraftfluß her, der dem ersten entgegen läuft: Der Invozierende zieht Energie von oben durch seine Chakren, bis sie durch sein Basischakra austritt und sich mit dem Basischakra der Invozierten verbindet, die wiederum Energie durch ihre Chakren aus der Erde nach oben zieht, bis sie aus ihrem Kronenchakra austritt. Dies etabliert den Fluß der erdigen Komponente der Göttlichen Kraft.

Die Kraft fließt in zwei gegenläufigen Kreisen zwischen den beiden und zieht dabei gleichzeitig immer mehr Energie aus dem Himmel und aus der Erde. Wie schon beim Kraftkegel formen wir die Kraft mit der Energie unserer Chakren, so daß wir einen bestimmten Aspekt der Göttin oder des Gottes erreichen. Bei jeder Invokation wird der eine oder der andere Energiekreis stärker sein.

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Dies klingt zugegebenermaßen alles sehr abstrakt und kompliziert. In der Praxis läuft dieser Vorgang in der Regel völlig unbewußt ab.

Wenn die Invokation erfolgreich ist - was sie auch nach Jahren der Erfahrung nicht immer ist - ist die Kraft für alle fühlbar. Die Persönlichkeit der invozierten Priesterin oder des invozierten Priesters wird von der Persönlichkeit der Gottheit überschattet.

Sie/er erscheint und fühlt sich größer, in Licht gebadet und/oder hat physische Warnehmungen, wie sich sträubende Haare, Gänsehaut oder ähnliches. Es ist oft ein klares Gefühl jemand anderes, oder eine andere Bewußtheit hat mehr oder weniger die Oberhand über die eigene Persönlichkeit. Der eigene Wille ordnet sich dem Willen der Gottheit unter.

In diesem Zustand wird der "Charge" gesprochen. Die Gottheit spricht zu den Anwesenden über ihre Natur oder die Situation, weswegen sie gerufen wurde. Oft weiß der/die Invozierte hinterher nicht mehr genau, was sie/er gesagt hat, wenn der Charge nicht vorher gelernt war, sondern intuitiv gesprochen wird.

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